Die Reich-Werde-Formeln der erfolgreichsten Anleger der Welt:

Die Geheimnisse der Börsen-Milliardäre entschlüsselt

Achtung:
HEUTE GRATIS!

25.09.2017

Volker Gelfarth ist eine Legende: Seine Analysen zum europäischen Markt beeindruckten selbst Warren Buffett bei einem Experten-Austausch in den USA. Denn Gelfarth weiß, welche Börsen-Strategien Gewinne bringen. Jetzt hat er sein umfassendes Wissen in einem Buch zusammen getragen.

Dieses Buch ist aktuell vergriffen, deshalb stellt Volker Gelfarth es für kurze Zeit kostenlos zum Download bereit. Lesen Sie jetzt:

  • Reich mit Aktien: Die Warren-Buffett-Kriterien für Gewinner-Aktien
  • Kleine Aktien – Große Gewinne: So finden Sie die Rendite-Turbo-Aktien
  • Zauberformel: Das Geheimnis der Greenblatt-Zauberformel

Das 223 Seiten starke Buch ist nur für kurze Zeit kostenlos verfügbar. Fordern Sie jetzt ihr Gratis-Exemplar zum Sofort-Download an:

Tragen Sie jetzt Ihre E-Mail Adresse ein und wir senden Ihnen den Link zum Download sowie das kostenlose „Value Telegramm“ direkt zu:

Datenschutz
1. Schritt:
E-Mail-Adresse
eintragen
2. Schritt:
Newsletter-Registrierung
bestätigen
3. Schritt:
E-Mail-Newsletter + Gratis Buch
„Index-Investing gegen die
Vorsorge-Mafia“ erhalten
Aktuelle Artikel
  • 25.09.2017 06:00

    Ein Mobilfunker als Dividenden-Riese?

    Ist der Mobilfunkmarkt für Anleger wirklich langweilig? Die Margen sinken und Investitionen belasten die Unternehmen? Diese Fragen kann ich für die meisten Gesellschaften in dieser Branche mit ja beantworten. Es gibt durchaus erfreuliche Lichtblicke. Einer davon ist der Dividenden-Riese Drillisch.

    Erfolgreicher netzunabhängiger Anbieter

    Drillisch ist einer der großen netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Der Konzern bietet seinen Kunden ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste.

    Die Mobilfunkangebote basieren auf Leistungen in den Netzen von Telekom, Vodafone, E-Plus und O2. Zu den Marken der Drillisch AG gehören hello mobil, smartmobil.de, DeutschlandSIM, maxxim, McSIM und simply. Dort werden Tarife für die verschiedenen Nutzergruppen und -profile angeboten. Die Tochtergesellschaft IQ-optimize Software AG entwickelt und vermarktet Software-Dienstleistungen zur Optimierung von Geschäftsprozessabläufen in Unternehmen.

    Teilnehmerzahl wächst, Ergebnis steigt um 50%

    Das 1. Halbjahr 2017 ist für Drillisch sehr erfolgreich verlaufen. Die positiven Trends aus dem 1. Quartal haben sich im 2. Quartal fortgesetzt. Das Unternehmen hat die Zahl der Kundenverträge, den Serviceumsatz und die operativen Ergebniszahlen erneut verbessert. Der Teilnehmerbestand ist gegenüber dem Vorjahr um 768.000 auf 3,77 Mio. Teilnehmer gestiegen.

    Der Serviceumsatz kletterte um 17,7% auf 307,8 Mio. €, der Rohertrag stieg um 6,3 % auf 145,8 Mio. €. Der Rückgang des Umsatzes um 8,8% resultierte aus der Restrukturierung der Tochtergesellschaft Phone House. Trotz hoher Investitionen in das Kundenwachstum ist das um einmalige Aufwendungen aus dem Erwerb der Beteiligung an der 1&1 Telecommunication bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) um 44,9% auf 74,0 Mio. € gestiegen.

    Drillisch und United Internet machen gemeinsame Sache

    Drillisch und United Internet haben auf dem Weg zur Schaffung einer starken vierten Kraft im deutschen Telekommunikationsmarkt einen wichtigen Fortschritt erzielt. Das Bundeskartellamt hat die geplante Aktion der beiden Unternehmen ohne Auflagen freigegeben. Die beiden Unternehmen haben vereinbart, dass Drillisch das in der 1&1 Telecommunication gebündelte Mobilfunk- und Festnetzgeschäft mit Privatkunden schrittweise von United Internet übernimmt.

    Im Gegenzug erhält United Internet neue Drillisch-Aktien aus zwei Sachkapitalerhöhungen. Gemeinsam haben beide Unternehmen dann mehr als 12 Mio. Kundenverträge. Hauptkonkurrent freenet zählte zuletzt 9,6 Mio. Mobilfunkkunden.

    Favorit der Dividendenjäger

    Mit einer hohen Dividendenrendite ist Drillisch seit jeher ein Favorit der Dividendenjäger. Aktuell liegt sie bei 3,3% Doch auch fundamental läuft es beim Unternehmen rund. Ein Unternehmen, das trotz des schwierigen Umfeldes in der Branche die Erträge steigern kann, lockt Investoren an. Für 2017 plant Drillisch einen weiteren Anstieg der Profitabilität in einer dann größeren Einheit mit der neuen Tochtergesellschaft 1&1.

    Aufgrund der ausgezeichneten Marktposition und der sehr guten Entwicklung des operativen Geschäfts rechnet der Vorstand mit einem weiteren Anstieg des MVNO-Kundenbestandes. Das bereinigte EBITDA wird am oberen Ende der bereits prognostizierten Bandbreite in Höhe von 115 bis 120 Mio. € erwartet. Sie sollten versuchen, bei der Aktie Schwächephasen zum Einstieg zu nutzen.

  • 22.09.2017 08:39

    Mode-Aktien: Skechers und Inditex im Vergleich

    Skechers bleibt auf Rekordkurs. Die Marke erfreut sich auch international immer größerer Beliebtheit.

    Im 1. Halbjahr wurde erstmals die Umsatz-Marke von 2 Mrd. $ geknackt, was einem Plus von 13% entspricht.

    Im 2. Quartal hat sich das Wachstum (+16,9%) sogar beschleunigt. Alle 3 Distributions-Kanäle trugen zu der guten Umsatz-Entwicklung bei.

    Das gegen Ende letzten Jahres schwächelnde US-Großhandels-Geschäft hat sich erholt (+6,4%). Angetrieben wird das Wachstum aber von der internationalen Expansion.

    Das internationale Großhandels-Geschäft legte um 18,6% und das internationale Einzelhandels-Geschäft um 28% zu.

    Skechers: Gesundes Wachstum

    Erfreulich ist dabei, dass die Erlöse nicht nur durch die Eröffnung neuer Filialen erhöht werden, sondern dass die Umsätze auf vergleichbarer Fläche auch steigen (+7,1%).

    Ein Wermutstropfen ist, dass der durchschnittliche Schuhpreis um 4,5% sank. Dafür wurden 11,4% mehr Schuhe verkauft.

    Das hohe Wachstums-Tempo fordert aber auch seinen Tribut:

    Der Aufbau des internationalen Filialnetzes, der Logistik und Infrastruktur sowie die hohen Investitionen in das Marketing, um die globale Wahrnehmung zu stärken, belasten die Margen.

    So verschlechterte sich die operative Marge im 1. Halbjahr von 12,8 auf 10%.

    Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem neuen Umsatz-Rekord.

    Aufgrund der negativen Margen-Entwicklung dürfte es für Skechers schwer werden den Gewinn deutlich zu steigern.

    Das Kurs-Gewinn-Verhälntis (KGV) ist angesichts der starken Bilanz und des Wachstums-Tempos moderat.

    Unternehmens-Porträt Skechers

    Skechers USA ist eine führende Schuhgeschäft-Kette (Schuhe, Sandalen, Sportschuhe, Stiefel).

    Der Konzern vertreibt seine Schuhe über den Handel, über eigene Schuhläden und über die E-Commerce-Webseite Skechers.com.

    Das Unternehmen ist in den USA und Kanada, in Europa und in Asien präsent. Produziert wird hauptsächlich in China.

    Inditex blickt auf ein Rekordjahr zurück und konnte einmal mehr ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen

    Der Umsatz kletterte um 11,5% auf 23,3 Mrd. €. Die Margen gingen aufgrund der aggressiven Expansion geringfügig zurück.

    Dennoch konnte der Gewinn um 9,8% auf 3,2 Mrd. € gesteigert werden.

    Mit einer Eigenkapitalrendite von 24,8% ist Inditex nach wie vor einer der Spitzenreiter der hier besprochenen Branchen-Vertreter.

    Inditex gehört zu einer der wenigen Aktien, die bis jetzt in jeder Wirtschaftslage Wachstum verzeichnen konnten.

    In den letzten 10 Jahren wurden Umsatz, Gewinn und Dividende mehr als verdoppelt.

    Dabei wird die Expansion weiter kräftig vorangetrieben – und das mit minimalen Profitabilitäts-Einbußen.

    Im vergangenen Jahr wurden in 93 Märkten 279 neue Stores eröffnet. Damit wächst das weltweite Portfolio auf 7.292 Stores an.

    Dabei wird mit 86% der Großteil der Stores selbst verwaltet. Die restlichen 14% werden von Franchise-Nehmern gemanagt.

    Inditex bleibt der Branchen-Favorit

    Mit einem Umsatz-Wachstum von 13% auf 15,4 Mrd. € war die Kernmarke Zara einmal mehr Wachstumstreiber. Aber auch

    • Zara Home (+16%),
    • Oysho (+13%),
    • Uterqüe (+10%)
    • und Pull&Bear (+10%)

    verzeichneten ein 2-stelliges Umsatz-Wachstum.

    Das Auftakt-Quartal im laufenden Jahr lief äußerst erfolgreich: Der Umsatz konnte um 14,1% auf 5,6 Mrd. € gesteigert werden.

    Das Highlight war jedoch die Profitabilitäts-Entwicklung: Die operative Marge legte um 0,6 Prozentpunkte auf 15,0% zu. Der Gewinn pro Aktie kletterte um 18,0% auf 0,21 €.

    Unternehmens-Porträt Inditex

    Der spanische Modekonzern Inditex (Industria de Diseño Textil SA) gehört zu den weltweit führenden Unternehmen in der Bekleidungs-Branche.

    Inditex verfügt über 8 Marken:

    • die Kernmarke ZARA (Umsatz-Anteil 66%),
    • Bershka (9%)
    • und die kleineren Marken Pull & Bear,
    • Massimo Dutti,
    • Stradivarius,
    • Oysho,
    • Zara Home
    • und Uterqüe.

    Das Unternehmen ist mit 7.292 Stores in 93 Ländern der Welt tätig, davon 1.818 Stores im Heimatmarkt Spanien.

  • 21.09.2017 06:00

    RTL: Bewährtes Konzept, satte Dividende

    Schauen Sie gerne RTL? Wenn man diese Frage Menschen in der Fußgängerzone stellen würden, kämen dabei sicherlich keine wirklich repräsentativen Ergebnisse heraus.

    RTL hat noch immer den Ruf, seinen Zuschauern leichte Kost abseits des Bildungs-Fernsehens zu servieren.

    Doch der Sender ist konsequent und verpackt seine Formate mitunter so selbstironisch und gewitzt, dass das Dschungelcamp inzwischen sogar Thema im Feuilleton ist.

    Doch auch mit Fußball oder selbst produzierten Serien zieht RTL Zuschauer an – ein Grund mehr, sich die Aktie einmal genauer anzusehen.

    RTL: Ein Kurzporträt

    RTL Group SA ist mit seinen 53 TV- und 28 Radiosendern der größte Betreiber von werbefinanzierten Medien.

    Die Haupteinnahmequelle stellt das deutsche Privat-Fernsehen dar.

    RTL entstand im Jahr 2000 aus der Fusion der CLT-UFA mit dem britischen Pearson TV. Hauptaktionär ist die Bertelsmann SE.

    Gutes Programm zieht Zuschauer an

    RTL hat für 2016 eher ernüchternde Zahlen präsentiert. Der Umsatz stieg zwar um 3,4% auf 6,2 Mrd. €, dafür ging der Gewinn aber um 8,7% auf 720 Mio. € zurück.

    Im 1. Quartal haben sich die Vorzeichen dann vollständig rot eingefärbt:

    Der Umsatz sank hier um 1,9% auf 1,4 Mrd €. Der Gewinn ging dabei um weitere 1,1% auf 0,89 € pro Aktie zurück.

    RTL hat schwer mit dem strukturellen Wandel in der Medienwelt zu kämpfen. Das TV-Geschäft geht stetig zurück, und der Werbemarkt verlagert sich ins Internet.

    Im TV-Geschäft gibt es praktisch nur 2 wichtige Anbieter: RTL und ProSieben.

    Beide Konzerne zielen auf andere Zuschauertypen ab:
    Während ProSieben auf US-Sitcoms setzt, versucht RTL sein Publikum mit günstigen Reality-Formaten und Spielshows zu begeistern.

    Das gelingt erstaunlich gut: Formate wie „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ oder „Der Bachelor“ erzielen erstklassige Einschaltquoten.

    Auf diese Weise gelingt es RTL immer wieder sehr gute Werbe-Einnahmen zu generieren.

    Kann RTL auch bei jungen Menschen punkten?

    Allerdings wird das klassische Fernsehen vor allem für jüngere Zielgruppen immer unbedeutender. Genau auf diese Gruppen zielt RTL aber ab.

    Der Siegeszug von Netflix und Amazon Prime ist in vollem Gange und nicht mehr aufzuhalten.

    RTL muss deshalb erhebliche Sonderausgaben für Akquisitionen und Tochtergesellschaften stemmen, um im Online-Geschäft mithalten zu können.

    Ausblick und Fazit

    Dieser Prozess wird noch einige Jahre andauern.

    Die Aussichten sind etwas eingetrübt: Auf Sicht von 6 – 12 Monaten erwarten wir eine durchschnittliche Kurs-Entwicklung.

    Die Dividendenrendite von 5,9% dürfte viele Anleger überzeugen. Um ein Kauf zu werden, muss RTL aber auch den Strukturwandel meistern.

    Warten Sie besser noch ab!

  • 20.09.2017 08:28

    Gemischtes Bild in der Modebranche

    In herausfordernden Marktlagen trennt sich die Spreu vom Weizen. Dieser Trennungs-Prozess ließ sich in den vergangenen Jahren in der Modebranche beobachten:

    Überlebenskampf vs. Expansions-Trieb in der Modebranche

    Unternehmen wie Hennes & Mauritz (H&M) oder Inditex treiben den Expansions-Kurs bei nur geringfügig rückläufigen Margen kräftig voran.

    Im Monats-Takt werden neue Märkte erschlossen, das Marken-Portfolio ausgebaut und die Online-Präsenz erweitert.

    Gleichzeitig müssen Mitbewerber wie Hugo Boss oder Adler Modemärkte das Marken- und Store-Portfolio trimmen und straffe Umstrukturierungs-Programme auflegen.

    Besonders hart getroffen hat es Adler: Das Modehaus verzeichnete 2016 das 3. Jahr in Folge rückläufige Gewinne – die Folgen:

    • Filial-Schließungen,
    • Entlassungen,
    • ein neuer Aufsichtsrats-Vorsitzender
    • und ab September 2017 auch ein neuer Vorstands-Vorsitzender.

    Privat-Konsumenten lassen stationäre Modebranche links liegen

    Besonders in Deutschland und Österreich treibt der Privat-Konsum die Wirtschaft an:

    Nach einem BIP-Wachstum von 0,6% im 1. Quartal in Deutschland konnten im 2. Quartal solide 0,5% erzielt werden.

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung setzte aufgrund der positiven Entwicklung die Gesamtjahres-Prognose von 1,4 auf 1,5% hoch.

    Die OECD geht sogar von einem Wirtschafts-Wachstum von 2,0% aus.

    In Österreich geht man von einem Wachstum von 2,4% aus. Dennoch entwickelt sich der Absatz des stationären Textil-Einzelhandels verhalten.

    Umfragen der Branchen-Zeitschrift TextilWirtschaft zeigen, dass das klassische Modegeschäft von der Kauflaune der deutschen Verbraucher nicht profitieren konnte:

    Die Umsätze gingen in der 1. Jahreshälfte deutlich zurück:

    • Januar (-7%),
    • Februar (-9%),
    • April (-7%),
    • Mai (-6%)
    • und Juni (-2%).

    Lediglich im März berichteten Teilnehmer des TW-Testclubs über Umsatz-Anstiege (+9%).

    Deutschland ist mit einem Anteil von rund 16% der größte Markt für Bekleidung in Europa.

    Digitalisierung trifft auf Textil-Industrie

    Studien zufolge wird zukünftig der Großteil aller Einkäufe entweder automatisiert oder über das Internet abgewickelt.

    Der Online-Handel macht mit 48,8 Mrd. € Umsatz aktuell nur rund 1/10 des gesamten deutschen Textilhandels aus. Dennoch soll bis 2020 bereits jedes 3. Kleidungsstück online bestellt werden.

    Online-Bestellungen erfolgen dem Handelsverband Deutschland zufolge zu 86% aufgrund von Bequemlichkeit und der Möglichkeit, Kaufentscheidungen in Ruhe treffen zu können.

    Kunden langfristig in die Einkaufszentren zu locken gelinge den Firmen nur, wenn ein Einkaufs-Erlebnis geboten wird.

    Gerry Weber präsentierte einen interaktiven vernetzten Spiegel, der ein solches Shopping-Erlebnis in die Umkleidekabine bringen soll:

    • Die Technologie des Spiegels erkennt mit Hilfe von RFID-Chips die Anzahl der Kleidungsstücke in der Umkleidekabine.
    • Der Spiegel zeigt die Produktinfos mit einem Produktfoto und in den verfügbaren Farben und Größen sowie weitere Produkt-Empfehlungen auf der Spiegelfläche an.
    • Kunden können per Touchfunktion weitere Größen und Farben auswählen und bei der Modeberaterin im Store anfragen, welche die Bestellung über ein mobiles Endgerät erhält.
    • Ebenso kann die Lichtintensität in der Kabine via Touchfunktion reguliert werden.
  • 20.09.2017 06:00

    Campbell Soup: Kult-Unternehmen vor Turnaround?

    Auch wenn es die Wenigsten zugeben wollen: Gerichte aus der Konserve kommen bei vielen Menschen noch immer auf den Tisch.

    Wenn es schnell gehen muss, spricht auch nichts gegen einen warmen Snack. Gerade im Winter darf es für viele Menschen ein heißer Eintopf sein.

    Da liegt es v. a. für Singles nahe zu Fertig-Produkten zu greifen. Manche dieser Hersteller sind sogar Kult. Wer kennt z. B. nicht das Maggi-Kochstudio oder die Rezept-Ideen von Knorr?

    In den USA hat Campbell Soup einen guten Namen, wenn es um Fertig-Gerichte geht. Doch reicht das aus, um gute Gewinne zu erzielen?

    Campbell Soup – in den USA Kult

    Campbell Soup ist ein führender Produzent qualitativ hochwertiger Marken-Lebensmittel. Die Tomatensuppe in der rotweißen Konservendose erlangte Weltruhm.

    Neben Suppen und Saucen (Pace) werden Frucht- und Gemüsesäfte (V8), Kekse und Konditoreiwaren (Pepperidge Farm) hergestellt.

    In Deutschland ist die Marke v. a. unter dem Namen Erasco bekannt.

    Frische Produkte haben bei Verbrauchern die Nase vorn

    Seit Jahren kommt Campbell nicht vom Fleck; insbesondere abgepackte Lebensmittel kommen bei den Verbrauchern nicht mehr an. Sie kaufen eher frische und gesündere Produkte.

    Die Probleme werden auch in den Zahlen für die ersten 9 Monate deutlich: Umsatz und Gewinn gingen erneut zurück. Lediglich die Sparte Biscuits and Snacks konnte leicht zulegen.

    Um sich dem veränderten Konsum-Verhalten anzupassen, übernimmt der Konzern Pacific Foods, einen Anbieter von Naturprodukten. Für rund 220 Mio. $ Umsatz zahlt Campbell 700 Mio. $.

    Das ist zwar einerseits sicherlich viel Geld, allerdings bewegt sich Pacific Foods andererseits auch in einem 11 Mrd. $ schweren US-Markt mit 2-stelligen Wachstumsraten.

    Weitere Akquisitionen in Aussicht

    Wir rechnen mit weiteren Zukäufen im Bereich Gesundheits- und Wellness-Produkte. Geplant ist daneben der Ausbau des wachstumsstarken Geschäfts mit Biscuits und Snacks.

    Konservendosen haben dagegen keine Zukunft mehr. Die Jahreszahlen werden erst Anfang September erwartet, dürften aber keine positive Überraschung bringen.

    Im Juli hatte das Management die revidierte Jahres-Prognose bestätigt: ein bestenfalls stagnierender Umsatz.

    Der Gewinn wird dagegen gestiegen sein, wenn auch nicht so stark wie ursprünglich erwartet.

    Erste Erfolge machen Hoffnung

    Dafür sprechen die erfolgreichen Sparmaßnahmen. Schon im 3. Quartal hatte sich die operative Marge von 14,3 auf 16,1% verbessert.

    Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn deutlich schlechter entwickelt als der S&P 500. Erste Erfolge der Neuausrichtung der Produkt-Palette sollten die Trendwende einleiten.

    Zudem spricht die Übernahme-Fantasie für Campbell; Gerüchten zufolge soll Kraft Heinz Interesse haben.

    Mutige Anleger können auch angesichts der Dividendenrendite von 2,3% einen Fuß in die Tür stellen.

  • 19.09.2017 06:00

    ArcelorMittal: Stahlgigant auf der Überholspur

    Wenn Anleger von zyklischen Investments sprechen, nennen sie im 2. Atemzug oft den Stahlsektor.

    Warum ist das so? Nun, große Bauvorhaben und Infrastruktur-Projekte benötigen viel Stahl.

    Diese Projekte gehen Städteplaner und Regierungen aber eher dann an, wenn die Kassen auch voll sind bzw. die Steuer-Einnahmen sprudeln.

    Aus diesem Grund gilt der Stahlsektor als zyklisch. Doch ist das automatisch schlecht?

    Es gibt an der Börse immer wieder Phasen, in denen die sogenannten Zykliker besonders gut abschneiden.

    Eine solche Phase macht gerade auch ArcelorMittal durch. Ob sich die Aktie auch für Sie lohnt, lesen Sie in unserer Analyse:

    ArcelorMittal mit satten Gewinnen im Stahlgeschäft

    ArcelorMittal ist zum größten Stahlproduzenten der Welt aufgestiegen.

    Das Unternehmen wurde im Juni 2006 durch den Zusammenschluss von Arcelor und der britischen Mittal Steel geformt.

    Heute beschäftigt es rund 209.000 Mitarbeiter und operiert in 60 Ländern auf 5 Kontinenten. Die Produktions-Kapazität lag im Jahr 2016 bei 90,8 Mio. t Stahl weltweit.

    ArcelorMittal ist zurück auf Wachstumskurs – das suggerieren jedenfalls die Zahlen zum 2. Quartal:

    So profitierte der Konzern von einer höheren Nachfrage sowie dem laufenden Restrukturierungs-Programm und Kosten-Senkungen.

    Der Umsatz stieg um 17% auf 17,2 Mrd. $. Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich von knapp 1,8 auf 2,1 Mrd. $.

    Hier hatte der Markt leicht mehr erwartet. Unterm Strich verdiente ArcelorMittal 1,3 Mrd. $ nach 1,1 Mrd. $ im Vorjahr.

    Auch das Marktumfeld hat sich verbessert

    Das Marktumfeld hat sich verbessert, die derzeitige Nachfrage ist positiv.

    Anfang vergangenen Jahres drückten die Importe billigen Stahls aus China noch die Margen der europäischen Hersteller.

    Die EU hat allerdings reagiert und auf verschiedene Stahlprodukte Strafzölle eingeführt. Das schützt die europäischen Stahlhersteller zu einem gewissen Grad.

    Unterstützung bekam der Stahlriese allerdings zuletzt auch von den Großabnehmern; so ist die Nachfrage aus der Auto- und Bau-Industrie hoch.

    Der Stahlhersteller ist optimistisch, was die weitere Erholung der Stahlnachfrage in Europa und Deutschland betrifft.

    Lohnt der Einstieg schon jetzt?

    Euphorie wäre verfrüht, schließlich gibt es noch große Überkapazitäten am Markt. Zudem erwirtschaftet ArcelorMittal rund 36% des Geschäfts außerhalb des Euro-Raums.

    Dies birgt entsprechende Währungsrisiken. ArcelorMittal nutzt die günstige Situation, um bei der Konsolidierung der europäischen Stahlbranche mitzumischen.

    So plant der Konzern die Übernahme von Ilva, um in Europa weiter zu expandieren.

    Bei den aktuellen Marktbedingungen stellt ArcelorMittal für 2017 ein EBITDA von 4,5 Mrd. $ in Aussicht. Die Aktie wirkt angesichts dieser Eckdaten als überaus solide.

    Mehr gibt die Geschichte rund um das Unternehmen aber nicht her. Warten Sie also besser noch ab!

  • 18.09.2017 08:59

    Biotech-Aktien profitieren von einem positiven Gesamtmarkt

    Die Unsicherheiten am US-Markt sind nach wie vor nicht beseitigt.

    Eine Restrukturierung des Gesundheits-Systems würde auch die Biotechnologie-Branche stark beeinflussen.

    Biotech-Markt mit gutem 1. Halbjahr

    Dennoch entwickelte sich der Markt im 1. Halbjahr sehr positiv: Der NASDAQ Biotechnology Index konnte um 16,7% auf 3.301 Punkte zulegen.

    Das liegt einerseits an der schwindenden Durchsetzungskraft des amtierenden US-Präsidenten Trumps.

    Andererseits ist die positive Entwicklung auch auf organisches Wachstum zurückzuführen.

    BB Biotech ist einer der weltweit größten Anleger der Branche.

    Die Summe der zugelassenen Medikamente der Portfolio-Unternehmen überstieg bereits im 1. Halbjahr die Gesamtanzahl des Vorjahres.

    Der innere Wert aller Beteiligungen stieg um 10,9% auf 3,3 Mrd. SFr.

    Patente: Die Achillesferse der Biotechnologie- und Pharma-Branche

    Ob Biotechnologie- und Pharma-Unternehmen erfolgreich sind oder nicht, hängt v. a. mit den Forschungs-Ergebnissen zusammen.

    Positive Studien-Ergebnisse eines vielversprechenden Arzneimittels oder Wirkstoffs steigern die Gewinn-Erwartungen und fachen damit die Kurs-Entwicklung an.

    Ist der Durchbruch geschafft und das Patent angemeldet, gilt es die Forschungs- und Entwicklungs-Kosten so schnell wie möglich inklusive Profit wieder einzunehmen.

    Es gilt diese wieder einzunehmen, bevor der Patent- (und damit der Preisschutz) abläuft. Daher müssen die Firmen tief in die Tasche greifen, um neue Ergebnisse präsentieren zu können.

    Biotechnologie- und Pharma-Konzerne befinden sich im dauernden Wettlauf gegen die Zeit und müssen sich um eine volle Produkt-Pipeline kümmern.

    Wie negativ sich abgelaufene Patente auswirken können, ist am Beispiel von Gilead Sciences ersichtlich.

    Gilead ist einer der führenden Anbieter im Bereich der Hepatitis-C-Produkte.

    Das Unternehmen musste deutliche Gewinn- und Umsatz-Rückgänge verbuchen, da wichtige Patente ausgelaufen sind.

    Trotz Produkt-Einführungen und Kosten-Senkungen schaffte es Gilead noch nicht auf den Wachstumspfad zurück.

    Qiagen: Wachstums-Fantasie im Bereich der personalisierten Medizin

    Jeder Mensch reagiert erfahrungsgemäß anders auf Medikamente. Die Gründe sind häufig auf genetische Faktoren zurückzuführen.

    Die Perspektive auf eine wirkungsvollere Medizin hat eine Reihe von Forschungs-Arbeiten im Bereich der personalisierten Medizin nach sich gezogen.

    Mit modernen Diagnose-Verfahren kann heute nach der molekularen Ursache der Erkrankung gesucht werden, um maßgeschneiderte Therapien zu entwickeln.

    Die Chance, dass ein Patient auf ein Medikament anspricht, steigt damit beträchtlich. Zugleich können unerwünschte Nebenwirkungen reduziert werden.

    Ein Nutznießer dieser Entwicklung ist der Zulieferer Qiagen.

    Qiagens jüngste Vereinbarung mit Bristol- Myers Squibb zur Entwicklung von neuartigen Immuno- Onkologie-Therapien unterstreicht das Knowhow des Konzerns im Bereich der personalisierten Medizin.

    So sollen auf Basis von Qiagens NGS-Technologie (Next-Generation-Sequencing) Gen-Expressions-Profile als prädiktives und prognostisches Werkzeug zur Entwicklung neuartiger Therapien genutzt werden.

    Bristol-Myers Squibb gibt sich überzeugt, mit Qiagen bessere Diagnostik-Werkzeuge zur Bestimmung der am besten geeigneten Immun-Therapie für eine Reihe unterschiedlicher Tumor-Arten entwickeln können.

    „Präzisere Ansätze zur Behandlung von Krebs könnten dazu beitragen, schneller diejenigen Patienten-Gruppen zu identifizieren, die am ehesten von unseren immuno-onkologischen Wirkstoffen profitieren können“, heißt es von Unternehmensseite.

  • 18.09.2017 06:00

    Mit starken Nerven hätten 2.980% drin gelegen

    Bis zum Platzen der Internet-Blase Anfang 2001 waren Medien-Aktien bei den Anlegern sehr beliebt.

    Doch aus Lust wurde Frust: Viele dieser Unternehmen verschwanden vom Kurszettel.

    Aber es hat sich etwas getan: ProSiebenSat.1 Media lockt seit 2010 wieder mit soliden Geschäftszahlen und üppiger Dividende und wurde jüngst in den DAX aufgenommen.

    Damit ist ProSiebenSat.1 der 1. Medien-Konzern im DAX und ein Top-Dividenden-Zahler.

    Das macht ProSiebenSat.1

    ProSiebenSat.1 Media ist nach eigenen Angaben zufolge die stärkste Senderfamilie im deutschen Fernsehmarkt. Das Geschäft ist allerdings stark abhängig vom Werbemarkt.

    Doch in der Beliebtheits-Skala der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer rangiert ProSieben seit Jahren in der Spitze.

    Zur Senderfamilie der ProSiebenSat.1 Media gehören in Deutschland:

    • Sat.1,
    • ProSieben,
    • kabel eins
    • und seit Mai 2010 der Frauensender sixx
    • sowie weitere internationale Beteiligungen, mit denen die Gruppe in 10 europäischen Ländern über 62 Mio. Haushalte erreicht und Europas zweitgrößter Sender ist.

    Der Konzern ist seit 2012 in diese 4 Geschäftsbereiche unterteilt:

    1. Broadcasting German-Speaking,
    2. Broadcasting International,
    3. Digital & Adjacent
    4. und Content Production & Global Sales.

    Nur was für extrem starke Nerven

    In wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauchen Aktionäre von Medien-Konzernen ganz besonders starke Nerven.

    Brechen nämlich die Werbe-Einnahmen als wichtiger Umsatzbringer weg, geraten die Firmen in Schwierigkeiten und ihre Aktienkurse ins Straucheln.

    Besonders schlimm hat es in der Wirtschafts- und Finanzkrise ProSiebenSat.1 Media getroffen.

    Stand der Aktienkurs im Juli 2007 bei rund 30 €, fiel er innerhalb von 1½ Jahren um 97% auf 90 Cent, was einem Totalverlust gleichkommt.

    Wer die Nerven hatte und das bis heute durchstand, wurde mit einem Kurs-Anstieg von rund 2.980% und mehr als satten Dividenden belohnt.

    Hätte, hätte, …

    Umsatz-Anstieg um 11%

    Nicht nur die Höhe der Dividende sollte für Sie ein wichtiges Kriterium für eine Anlage-Entscheidung sein, sondern auch die fundamentalen Kennziffern eines Unternehmens.

    Aber ProSiebenSat.1 ist weiter auf Erfolgskurs und hat den Umsatz im 1. Halbjahr 2017 um 11% auf 1,87 Mrd. € gesteigert.

    Der Umsatz-Anteil des klassischen Fernseh-Geschäfts sank von 64% auf 41% Der Rückgang ist auf das starke Wachstum der anderen Segmente zurückzuführen.

    Das Geschäft mit Fernsehwerbung wird durch die zunehmende Konkurrenz des Internets seit Langem als Auslaufmodell angesehen.

    ProSiebenSat.1 schaffte es dennoch den Umsatz in diesem Bereich um 3% zu steigern.

    In normalen Monaten schalten knapp 30% der Deutschen die Sender der Mediengruppe ein. Damit ist ProSiebenSat.1 Marktführer im Werbemarkt.

    Positiver Ausblick und 7% Dividendenrendite

    Der Konzern bestätigte seinen positiven Ausblick: ProSiebenSat.1 strebt auf Jahressicht unverändert eine Steigerung des Umsatzes mind. im hohen 1-stelligen Prozentbereich an.

    Man geht davon aus, dass dazu alle Segmente beitragen werden.

    Dabei sollte das Umsatz-Wachstum im Segment Broadcasting German-Speaking im 2. Halbjahr 2017 von einer anziehenden Dynamik des TV-Werbegeschäfts profitieren.

    Der Medienkonzern rechnet zudem damit das operative Ergebnis sowie den Gewinn steigern zu können.

    Bei der Dividende erwarte ich 1,95 € je Aktie. Das bedeutet für Sie eine Rendite von 7%.

  • 14.09.2017 09:05

    Johnson & Johnson: Krisenresistenter Dauerläufer

    Johnson & Johnson ist ein typisches Buffett-Investment:

    Mit einer langen Firmengeschichte und starken Marken konnte der Konzern bis heute jede Wirtschaftskrise meistern.

    Den hervorragenden Marken-Aufbau erkennt man auch daran, dass die Produkte Status-Charakter besitzen.

    Damit können deutlich höhere Verkaufs-Preise am Markt durchgesetzt werden.

    Überzeugendes 1. Halbjahr: Umsatz-Wachstum in allen Sparten

    Johnson & Johnson konnte den Wachstumskurs im 1. Halbjahr fortsetzen: Der Umsatz stieg um 1,8% auf 36,6 Mrd. $.

    Besonders positiv lief es weltweit im Bereich Medizintechnik (+4,0% auf 13,0 Mrd. $) und in den USA im Bereich Konsum-Produkte (+5,8% auf 2,9 Mrd. $).

    Das internationale Geschäft war einmal mehr Wachstumstreiber und legte um 2,5% auf 17,5 Mrd. $ zu.

    Damit erwirtschaftet Johnson & Johnson nahezu die Hälfte des Umsatzes im Ausland. Das operative Ergebnis legte um 1,2% auf 10,3 Mrd. $ zu.

    Unterm Strich ging der Gewinn pro Aktie aufgrund einer höheren Steuerquote um 0,7% auf 3,0 $ zurück.

    Johnson & Johnsons Pharma-Sparte – Lukratives Kerngeschäft

    Neben dem beständigen und erfolgreichen Konsumgüter-Geschäft zählt Johnson & Johnson zu den wichtigen Innovatoren der Pharma-Branche.

    Das Konsumgüter-Geschäft macht nur 18% des Gesamt-Umsatzes aus. Wichtigster Wachstumstreiber war jahrzehntelang das Pharma-Geschäft.

    Insbesondere die Mittel gegen Krebs und Infektions-Krankheiten waren maßgeblich für die Wachstums-Dynamik.

    Damit die Pharma-Sparte auch zukünftig nicht an Dynamik verliert, greift Johnson & Johnson tief in die Tasche:

    Neben Investitionen in Forschung und Entwicklung werden vielversprechende Mitbewerber akquiriert.

    Rekord-Übernahme sorgt für Wachstums-Impulse

    Nach einem turbulenten Bieter-Wettkampf hat es Johnson & Johnson schließlich im 2. Anlauf geschafft, Actelion zu übernehmen.

    Das Übernahme-Angebot in Höhe von 30 Mrd. $ wurde von beiden Parteien abgesegnet und die Wettbewerbs-Behörde hat dem Deal zugestimmt. Bezahlt wurde bar.

    Actelion wurde vor 20 Jahren gegründet. Das Biopharma-Unternehmen hat sich zum weltweiten Experten im Bereich der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) entwickelt.

    PAH ist eine lebensbedrohliche Krankheit, bei der sich der Blutdruck im Lungen-Kreislauf erhöht. Mehr als 100.000 Patienten leiden an der Lungen-Erkrankung.

    Mit 8 verschiedenen Medikamenten ist der hochprofitable Pharma-Konzern in weltweit 30 Ländern präsent.

    Im Jahr 2016 wurde bei einem Umsatz von 2,4 Mrd. SFr ein Gewinn von 696 Mio. SFr erwirtschaftet.

    Johnson & Johnson im Qualitäts-Check

    Johnson & Johnson erfüllt meine 8 allgemeinen Qualitäts-Kriterien.

    Das Geschäftsmodell ist leicht zu verstehen und die Produkte werden dringend benötigt.

    Es gibt nur begrenzt direkten Ersatz. Dabei kann J&J eine beständige Firmengeschichte nachweisen.

    Produkte wie Penaten, bebe, carefree oder o.b. zählen zu den generationsübergreifenden Kassenschlagern.

    Auch bei den messbaren Qualitäts-Kriterien schneidet der Konzern mit 7 von 8 erfüllten Kriterien hervorragend ab.

    Geschäftsmodell auf dem Prüfstand

    Das Unternehmen hat durch die Besonderheit seiner Produkte und den Wiedererkennungswert der Marken Preisgestaltungs-Freiheit und solide Wachstums-Aussichten.

    Durch den Verkauf von Gütern des täglichen Bedarfs ist J&J nicht auf zyklische Einnahmen angewiesen.

    Zudem punktet der Konzern mit seiner geballten Innovationskraft. Die stabilen Cashflow-Margen von mehr als 24% unterstreichen das geringe operative Risiko.

    Jahres-Prognose angehoben

    Nach der erfolgreichen Actelion-Übernahme wurde die Jahres-Prognose angehoben:

    Erwartet werden jetzt ein Umsatz von 75,8 – 76,1 Mrd. $ und ein bereinigter Gewinn von 7,12 – 7,22 $ pro Aktie.

    Unter Berücksichtigung von Übernahme- und Restrukturierungs-Kosten rechne ich mit einem Gewinn von 6,55 $ pro Aktie.

    Nach dem aktiven 1. Halbjahr sind weitere Übernahmen geplant.

  • 14.09.2017 09:04

    Kellogg: Millionen Kunden aus aller Welt

    Wie halten Sie es mit dem Frühstück: lieber deftig mit Käse und Wurst oder darf’s auch mal ein süßer Brotaufstrich sein?

    Millionen Menschen mögen es morgens schnell und setzen auf Müsli. Wer es auch dabei süß haben will, der kauft am besten Produkte aus dem Supermarkt.

    Kellogg macht sich seit Jahrzehnten einen guten Namen.

    Wenn es am Morgen schnell gehen und knuspern soll, sind Cornflakes oder auch auf Kinder zugeschnittene Produkte für Viele die erste Wahl.

    Doch welche Aktie profitiert?

    Kellogg gibt weltweit den Ton an

    Kellogg ist der weltweit führende Hersteller von Cerealien (Frühstücks-Flocken, Müsli). Daneben werden weitere Nahrungsmittel auf Getreide-Basis hergestellt:

    • Fertign-Nahrung,
    • Toastgebäck,
    • gefrorene Waffeln
    • und Bagels.

    Das Unternehmen profitiert von starken Marken-Namen wie Kellogg’s, Morningstar Farms, Keebler oder Nutri-Grain.

    Die Produkte werden in 18 Ländern produziert und in mehr als 180 Ländern vertrieben.

    Interesse an Cerealien schwindet

    Das veränderte Konsum-Verhalten bremst das Wachstum; für das 1. Halbjahr meldete Kellogg erneut einen Umsatz-Rückgang um 3,3%.

    Der Gewinn ist dagegen aufgrund deutlich geringerer Zinslasten um 19,6% gestiegen.

    Das wichtige US-Geschäft schrumpfte wegen der schwachen Nachfrage nach Frühstücks-Flocken und Snacks um 3,5%.

    In Europa ging es aus den gleichen Gründen sogar um 12,1% nach unten. Besser lief es in den kleineren Absatzmärkten Lateinamerika und Asien: Dort stiegen die Umsätze insgesamt um 10,2%.

    Während in den USA auch das operative Ergebnis gesunken ist, ist es in den anderen Regionen gestiegen.

    Dennoch errechnet sich auf Konzern-Ebene ein Rückgang um 8,3% auf 813 Mio. $. Im 2. Quartal lag das Ergebnis aber mit 453 Mio. $ um 0,9% über Vorjahres-Niveau.

    Licht am Ende des Tunnels

    Offensichtlich beginnen die Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität im Rahmen des „Project K“ allmählich zu greifen:

    Um Kosten zu sparen, setzt Kellogg u. a. auf die Strategie, Produkte nicht mehr direkt an die Filialen der Einzelhändler zu liefern, sondern an deren Verteilerzentren.

    Zudem will die Firma den Umsatz mit probiotischen Produkten ankurbeln. Allerdings gibt es noch keine Studie, die einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden nachweisen konnte.

    Die Gewinn-Prognose wurde etwas angehoben: Auf bereinigter Basis erwartet Kellogg jetzt 4,03 – 4,09 $ pro Aktie.

    Der tatsächliche Gewinn wird aufgrund von Sondereffekten wie Restrukturierungs-Kosten und negative Wechselkurs-Effekte geringer ausfallen.

    Die höhere Rentabilität im 2. Quartal gibt Anlass zur Hoffnung auf Besserung.

    Anleger sollten aber noch abwarten – eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!

    Wir halten Sie hier weiter auf dem Laufenden.